Wenn wir denken sind wir auf der telepathischen Ebene nichts anderes als
ein Sender. Wenn Sie ständig an einen rosaroten Elefanten denken, dann kann
jemand, der seine telepathischen Fähigkeiten geschult hat diese Information
auffangen. Je intensiver man an etwas denkt, oder sich etwas vorstellt, desto
stärker sendet man. Das ist ganz einfach, wir alle tun das täglich!
Wie beim
normalen Sprechen ist es auch auf der telepathischen Ebene nur
schwer möglich gleichzeitig zu sprechen und zuzuhören. Um telepathische
Informationen zu erhalten müssen wir unsere Gedanken zur Ruhe bringen,wir müssen
unser Hirn abschalten. Das Hirn ist erst dann abgeschaltet, wenn wir nichts mehr
erwarten, sondern einfach sind. Das ist der schwerste Teil, denn wenn man das
übt, dann möchte man ja ständig irgendetwas hören, sehen oder spüren. Damit
kommen Erwartungen und damit auch die Gedanken, was wohl kommt.
Es hat
sich bewährt am Anfang das Hirn mit etwas zu beschäftigen. Zum Beispiel kann man
während dem
Empfangen einfach in ein Kerzenlicht "starren". Oder wenn Sie mit einem
Tier üben, dann können Sie beobachten, wie das
Tier atmet. Das Hirn lässt sich so einfacher abschalten. Das braucht
natürlich etwas Übung.
Wann haben Sie das letzte Mal mehr
als dreissig Minuten nur die Ruhe genossen, ohne etwas zu tun? Wenn es
Ihnen wie den meisten Menschen ergeht, ist das ziemlich sicher bereits sehr
lange her. Unser Alltag ist durch grosse Hektik geprägt, überall werden wir mit
Werbung und anderen Informationen überhäuft. In der restlichen Zeit sind wir
damit beschäftigt, diese Informationen zu verarbeiten.
Erst wenn unser Hirn praktisch komplett „abgeschaltet“
ist, können wir zuhören und Botschaften empfangen. Versuchen Sie drei Minuten lang
an nichts zu denken.
Sie werden merken, dass das gar nicht so einfach ist.
Wenn wir an nichts denken, muss das Gehirn die Kontrolle abgeben, was es nicht
gerne tut. Je mehr wir versuchen an nichts zu denken, desto mehr denken wir an
etwas, nämlich ans Nichtsdenken oder ärgern uns, dass es nicht klappt. Um in
die Ruhe zu kommen, schieben Sie die Gedanken sanft beiseite und lassen sie ziehen.
Wenn die Gedanken wichtig sind, dann werden Sie sich nach dieser kurzen Meditation wieder
an sie erinnern. Wenn Sich sich danach nicht mehr erinnern können, dann waren
sie auch nicht wichtig. Unser grosser "Plapperi", das Hirn, versucht uns ständig mit
Informationen zu überhäufen, damit er die Kontrolle nicht abgeben
muss.
Wenn Sie
Ihr Hirn abschalten können, haben Sie eine der wichtigsten Hürden zur
Kommunikation mit den Tieren hinter sich. Der Sender ist abgeschaltet und der
Empfänger ist eingeschaltet. Unter Umständen befindet sich der Empfänger noch
auf der falschen Frequenz. Genau wie bei einem Radio braucht die
Frequenzabstimmung etwas Übung. Das heisst, Sie müssen ein Gespür dafür
entwickeln, wie es ist, wenn Sie von einem Tier etwas empfangen.